Österreich

Doka investiert am Standort Amstetten 40 Mio. Euro

Die neue Pulverbeschichtungsanlage ermöglicht flexiblere Produktion und ist auch ein Bekenntnis zum Standort Österreich.

Doka Österreich

Das niederösterreichische Schalungstechnik-Unternehmen Doka investiert 40 Mio. Euro am Standort in Amstetten. Errichtet und bereits in Betrieb genommen wurde Unternehmensangaben vom Donnerstag zufolge eine neue Pulverbeschichtungsanlage. Diese automatisierte und digitale Einrichtung ist Teil eines mehrere Etappen umfassenden Produktionsausbaus in St. Martin nahe dem Headquarter in Amstetten.

Bezeichnet wurde die neue Pulverbeschichtungsanlage in einer Aussendung als "eine der größten Investitionen des Unternehmens in die Produktion seit Jahrzehnten". Nicht zuletzt stelle der Einsatz von 40 Mio. Euro ein Bekenntnis zum Standort im Mostviertel dar.

Doka © Doka

Die neue Anlage eröffnet dem zur international tätigen Umdasch Group gehörenden Unternehmen die Möglichkeit, auch Kleinserien wirtschaftlich zu produzieren. Zudem können laut Aussendung u.a. Schalungselemente in den Farben der Logos von Kunden gefertigt werden. Die neuen Gerätschaften verbrauchen etwa 80 Prozent weniger Wasser als die bisherige Anlage, weiters wird auf umweltschonende Chemie gesetzt.

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Derzeit werde die Einrichtung im Ein-Schicht-Betrieb hochgefahren, wurde betont. Geplant sei, die Kapazitäten auch für Lohnfertigung zur Verfügung zu stellen. Verwiesen wurde in diesem Zusammenhang auf erste Gespräche mit potenziellen Partnern. (APA)