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"Digitalisierung auch Thema beim Baukongress"

Im Vorfeld des ÖBV-Baukongresses (19./20.4. in Wien) führte SOLID mit dem Geschäftsführer der Österreichischen Bautechnik Vereinigung, Michael Pauser, ein Exklusivgespräch über Digitalisierung & Kooperation beim Baukongress.

SOLID: Über BIM wird ja schon lange geredet, jedoch weiß man in Österreich noch nicht so richtig wo es langgeht. Was kann die öbv zur Digitalisierung beitragen?

Michael Pauser: Wir haben zu BIM im Hochbau und Haustechnik Ende Jänner eine Veranstaltung abgehalten. Eines der Ergebnisse war, dass Bauherr, Planer und Bauausführende noch mehr zusammenrücken müssen um z.B. ein gemeinsames Verständnis für ein BIM-gerechtes Vergabemodell erhalten zu können. Ziel sollte sein, dass die von der Bauwirtschaft gewonnenen Erkenntnisse an die Softwarehersteller herangetragen werden, damit diese die Software zur kompatiblen Anwendung bedarfsgerecht weiterentwickeln können. Dazu wird Ende 2018 eine öbv-Richtlinie „BIM in der Praxis“ entstehen.  Diese öbv-Richtlinie gilt natürlich als eine Momentaufnahme, die stetig weiterentwickelt werden muss.

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Wird die öbv-Richtlinie „BIM in der Praxis“ bereits am BAUKONGRESS vorgestellt?

Pauser: Dazu ist es noch zu früh. Die Struktur der Richtlinie besteht bereits, jedoch müssen die entscheidenden Details noch formuliert werden. Aber am BAUKONGRESS wird es erstmals eine eigene Vortragssession „Planen, Bauen und Betreiben mit BIM“ geben. Um diese Wichtigkeit der Digitalisierung für die öbv zu unterstreichen, hat sich auch unser neuer öbv-Vorstandsvorsitzender, Peter Krammer, Vorstand STRABAG SE, bereiterklärt, diese zu leiten.

Auf ihrer BAUKONGRESS-Webseite ist zu gelesen, dass es auch eine eigene Baukongress-App dazu geben wird?

Pauser: Das ist richtig. Wir wollen damit speziell für die jüngeren Kongressteilnehmer ein Tool bieten, das Ihnen vertraut ist und uns auch zeitgemäß und attraktiv erscheinen lässt.  Denn gerade in der heutigen Zeit brauchen wir vermehrt ausgebildeten Nachwuchs um all die vielen Bauprojekte meistern zu können.

Wird es wieder eine Verleihung für kooperative Projektteams geben?

Pauser: Ja, da wir als Plattform für Bauherrn, Planer und Bauausführende  prädestiniert sind, wird es auch 2018 die Preisverleihung für die kooperativsten Projektteams im Infrastruktur – und Hochbaubereich geben. Die öbv hat ja bereits 2013 als Vorreiter ein öbv-Merkblatt zur kooperativen Projektabwicklung herausgegeben und bereits 2016 diesen KOOPAWARD erstmals verliehen. Wir dürfen gespannt sein, wer  2018 die kooperativsten Bauherrn, Planer, Ausführende und Örtlich Bauaufsicht sind.

Was erwartet noch den Teilnehmer am BAUKONGRESS 2018?

Pauser: Wir möchten wieder 2.000 Fachleuten des Bauwesens die Möglichkeit bieten, am BAUKONGRESS im Austria Center, der größten Bauplattform Österreichs,  sich  1,5 Tage lang bei 50 Vorträgen über  neueste Bauprojekte, aktuelle Bauausführungen , letzte Trends informieren zu können und mit 100 Ausstellern netzwerken zu können. Und auch der Kongressabend ist BIM gewidmet. Nämlich haben wir einen Empfang in der Remise, dem Verkehrsmuseum der Wiener Linien, wo wir 150 Jahre BIM-Geschichte zeigen. Nämlich von der Pferdetramway bis zur modernen BIM. Für Kulinarisches  und Showacts, Zaubereien und Sambafedern, wird gesorgt.