Bau im Bild

Die Top-Baunationen Europas

Hier präsentieren wir Ihnen ein Ranking jener europäischen Länder, deren Baukonzerne die größten Umsätze machen.

Bauindustrie International Europa

Die Finanzkrise hatte auch die Baubranche getroffen – die sukzessive Erholung setzte sich im vergangenen Jahr dennoch in moderatem Tempo fort. Wie der aktuelle Deloitte Report "European Powers of Construction" zeigt, darf weiterhin mit einer insgesamt positiven Entwicklung gerechnet werden. Ebenfalls ist ein fortgesetzter Trend zur Internationalisierung des Geschäfts zu beobachten.

Das von Deloitte für 2016 erstellte Ranking der wichtigsten Baunationen Europas zeigt, dass
Frankreich, Spanien und Großbritannien nach wie vor die Spitzenplätze belegen.

In der folgenden Bildergalerie bringt SOLIDbau.at die Eckdaten zu den 16 größten Baunationen Europas, das heißt den Ländern, die die größten Umsätze machen. Die neuesten verfügbaren Daten stammen aus der jährlich veröffentlichten Übersicht der Beratungsgesellschaft Deloitte.

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© Vinci

Platz 1 hält, wie schon in den vergangenen Jahren, Frankreich (drei Unternehmen). Während die Gesamtumsätze der französischen Bauunternehmen sich 2016 mit 84,148 Milliarden Euro (2015: 85,006 Milliarden Euro) auf einem stabilen Niveau eingependelt haben, stieg der Börsenwert um sieben Prozent auf 56,370 Milliarden n Euro.
Im Bild: Geocean (Entrepose/Vinci Construction) hat bei Limbé im Südwesten des Landes erfolgreich die Verlegung einer Pipeline mit PLEM (pipeline end manifold) beendet.

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© Vinci

Platz 1 hält, wie schon in den vergangenen Jahren, Frankreich (drei Unternehmen). Während die Gesamtumsätze der französischen Bauunternehmen sich 2016 mit 84,148 Milliarden Euro (2015: 85,006 Milliarden Euro) auf einem stabilen Niveau eingependelt haben, stieg der Börsenwert um sieben Prozent auf 56,370 Milliarden n Euro.
Im Bild: Geocean (Entrepose/Vinci Construction) hat bei Limbé im Südwesten des Landes erfolgreich die Verlegung einer Pipeline mit PLEM (pipeline end manifold) beendet.

© FCC

Auf Platz 2 liegt Spanien (sieben Unternehmen) mit einem um fünf Prozent gesunkenen Gesamtumsatz von 61,999 Milliarden Euro (2015: 65,500 Milliarden Euro) und einem ebenfalls um fünf Prozent gesunkenen Börsenwert von 31,104 Milliarden Euro.
Im Bild das neue  Flughafenterminal 1 FCC in Barcelona.

© Pixabay

Platz 3 belegt Großbritannien (13 Unternehmen) mit einem Gesamtumsatz von 56.253 Milliarden Euro (2015: 55,434 Milliarden Euro) und einem Börsenwert von 27,878 Milliarden Euro, der um satte 33 Prozent gegenüber 2015 gesunken war.
Im Bild: Baustelle in London.

© Dag Lindgren

Platz 4: Schweden (vier Unternehmen) mit einem um sechs Prozent geringeren Gesamtumsatz von 27,451 Milliarden Euro (2015: 29,279 Milliarden Euro) und einem um elf Prozent gestiegenen Börsenwert von 16,919 Milliarden Euro.
Im Bild: Die Kolbäck Brücke in Umeå/Schweden.

© SK Rapid Wien

Platz 5: Österreich (zwei Unternehmen) mit einem um drei Prozent geringeren Gesamtumsatz von 15,817 Milliarden Euro (2015: 16,263 Milliarden Euro) und einem um sensationelle 32 Prozent höheren Börsenwert von 4,265 Milliarden Euro.
In nur 17 Monaten Bauzeit wurde das neue Allianz Stadion in Hütteldorf, welches von rd. 24.000 auf rd. 28.600 Plätze erweiterbar ist, von der Strabag errichtet.

© Hps-poll

Platz 6: Niederlande (drei Unternehmen) mit einem um fünf Prozent niedrigeren Gesamtumsatz von 11,176 Milliarden Euro und einem um satte 22 Prozent gesunkenen Börsenwert von 1,583 Milliarden Euro.
Im Bild: Vertical Town in Rotterdam, entworfen von Rem Koolhaas.

© Glabb

Platz 7: Italien (drei Unternehmen) mit einem um beachtlich zwölf Prozent höheren Gesamtumsatz von 9,969 Milliarden Euro und einem stark um 24 Prozent gesunkenen Börsenwert von 2,146 Milliarden Euro.
Im Bild: Viadotto Favazzina sull'autostrada A3 in der Provincia di Reggio Calabria.

© Julian Nitzsche

Platz 8: Türkei (zwei Unternehmen) mit einem um 15 Prozent niedrigeren Gesamtumsatz von 5,584 Milliarden Euro und einem um neun Prozent höheren Börsenwert von 6,721 Milliarden Euro.
Im Bild: Brücke über den Bosporus bei Istanbul.

© Edal Anton Lefterov

Platz 9: Griechenland (drei Unternehmen) mit einem um 21 Prozent höheren Gesamtumsatz von 3,646 Milliarden Euro und einem um 20 Prozent auf  511 Millionen Euro gestiegenen Börsenwert.
Im Bild: Bau des zweiröhrigen Tunnels der Road E-79 in Griechenland.

© Sharon Hahn Darlin

Platz 10: Portugal (zwei Unternehmen) mit einem um zwölf Prozent rückläufigen Gesamtumsatz von 3,442 Milliarden Euro und einem um fünf Prozent auf 617 Millionen Euro gestiegenen Börsenwert.
Im Bild: Baustelle im Herzen von Lissabon/Portugal.

© Markus Säynevirta

Platz 11: Finnland (zwei Unternehmen) mit einem Gesamtumsatz von 3,361 Milliarden Euro (minus sieben Prozent) und einem Börsenwert von 1,426 Milliarden Euro (plus 46 Prozent).
Im Bild: Baustelle des Autobahntunnels in Keilaniemi, Espoo/Finland.

© Mikeiamunion21

Platz 12: Norwegen (ein Unternehmen) mit einem Gesamtumsatz von 3,080 Milliarden Euro (plus 14 Prozent) und einem Börsenwert von 1,816 Milliarden Euro (plus 20 Prozent).
Im Bild: Bau der Stadt City of Stjordal/Norwegen.

© Implenia

Platz 13: Schweiz (ein Unternehmen) mit einem Gesamtumsatz von 2,997 Milliarden Euro (minus drei Prozent) und einem Börsenwert von 1,289 Milliarden Euro (plus 50 Prozent).
Im Bild der von Implenia errichtete Messeturm in Basel.

© Pixabay

Platz 14: Belgien (ein Unternehmen) mit einem Gesamtumsatz von 2,797 Milliarden Euro (minus 14 Prozent) und einem Börsenwert von 2,619 Milliarden Euro (minus fünf Prozent).

© Mike Johnson

Platz 15: Dänemark (zwei Unternehmen) mit einem Gesamtumsatz von 2,312 Milliarden Euro (plus drei Prozent) und einem Börsenwert von 622 Millionen Euro (minus 26 Prozent).
Im Bild: Das Utzon Center in Aalborg, Denmark.

© Marco Verch

Platz 16: Deutschland (ein Unternehmen) mit einem Gesamtumsatz von 1,586 Milliarden Euro (minus vier Prozent) und einem Börsenwert von 195 Millionen Euro (minus 34 Prozent).
Im Bild: Baustelle in der Hamburger Hafencity.