Dienstag, 26. Februar 2019 – Morning Briefing

Deutschlands Bauwirtschaft erzielt Vierteljahrhundert-Rekord – Immobilien zum Diskont in London - Waagner Biro Bridge Systems mit neuem Sanierungsplan

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Deutschland: Bauhauptgewerbe so stark wie zuletzt vor einem Vierteljahrhundert – Großbritannien: Flipping in London flippt zum Diskont-Geschäft – Österreich: Waagner Biro Bridge Systems reichen neuen Sanierungsplan ein

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Zitat des Tages:                                                                         

„Das zeigt uns, dass unsere Arbeit Früchte trägt.“

Benedikt Gabriel, Gründer und Geschäftsführer von Findmyhome, auf der Qualitätsmakler-Gala vergangene Woche. Die Bewertungen auf der Plattform würden jedes Jahr mehr werden – und damit auch die Qualität der Makler steigen. 

Wie zuletzt 1994

2018 war für Deutschlands Bauwirtschaft das beste Jahr seit fast einem Vierteljahrhundert. Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe stiegen zum Jahresende um 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat auf 79,5 Milliarden Euro. Das teilte gestern, Montag, das Statistische Bundesamt mit. 1994 war zuletzt das Geschäft mit 80,8 Milliarden Euro etwas stärker. 

Mageres Flipping in London 

Flipping – unfertige oder renovierungsbedürftige Immobilien kaufen, herrichten und anschließend teurer weiterverkaufen – war nach der Wirtschaftskrise ein guter Tipp, in London zu Geld zu kommen. Doch das Blatt scheint sich nun gewendet zu haben. In den vergangenen vier Jahren verdreifachte sich der Anteil der zu einem Niedrigpreis verkauften neuen Häuser von 21 auf 67 Prozent. Die Preise weichen mittlerweile im Schnitt um über 13 Prozent von den ursprünglich veranschlagten Kaufpreisen ab – 2014 waren es noch 2,2 Prozent. In Zentrallondon liegen die Abweichungen sogar bei durchschnittlich 15 bis 20 Prozent, so Charlie Ellingworth, Partner beim Immobilienunternehmen Property Vision.

Silberstreifen über der Brücke

Es gibt einen Silberstreifen am Horizont für Waagner Biro Bridge Systems, die Brückenbau-Tochter der insolventen Waagner Biro. Gestern, Montag, wurde ein neuer Sanierungsplan beim Handelsgericht Wien eingebracht – der alte wurde vor einem Monat zurückgezogen. Der neue 20-prozentige Plan sei für die Gläubiger vorteilhaft, so Stephan Mazal vom Gläubigerschutzverband Creditreform.

Unser Lesetipp des Tages: Wer die Finger von Immobilieninvestments lassen sollte

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