Montag, 29. Juli 2019 – Morning Briefing

Deutsche Baulehrlinge verdienen am meisten – NordBau geht in die 64. Runde – Johnson verspricht Milliarden für Infrastruktur

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Deutschland: Im dritten Jahr überholen Baulehrlinge alle – Nordeuropa: Die 64. NordBau mit Fokus auf Digitales – Vereinigtes Königreich: Johnson plant Zugverbindungen und Milliarden für Infrastruktur

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morning briefing Großbritannien Deutschland Lehrlinge Infrastruktur

Zitat des Tages:

„Auch im gemeinnützigen Wohnbau kontrolliert der Dackel die Wurst.“

Peter Pilz zum Rechnungshofbericht, der zeigt, dass bei der Vergabe geförderter Wohnungen einiges an Kontrolle zu fehlen scheint.

Bau überholt Bank

In Westdeutschland verdienen Lehrlinge im dritten Ausbildungsjahr mittlerweile mehr in der Baubranchen als im Bankensektor. Mit 1.475 Euro im Monat liegen die Bau-Azubis vor allen anderen Branchen. Im ersten Ausbildungsjahr verdienen allerdings Lehrlinge aus vielen anderen Branchen mehr, am meisten in der Metall- und Elektroindustrie. 

64 Jahre NordBau

Von 11. bis 15. September findet die bereits 64. Ausgabe der NordBau in Schleswig-Holstein statt. Die Baumesse ist eine der größten in Nordeuropa, die diesjährigen Schwerpunkte liegen auf „die digitale Baustelle Part 2”, Sportstätten der Zukunft” und „Lebensräume gestalten + Smarthome fürs Zuhause”. Von den über 50 Fachtagungen werden zwei Drittel von der deutschen Architekten- und Ingenieurkammer als offizielle Fortbildungsveranstaltungen anerkannt. Letztes Jahr begrüßte die Messe 800 Aussteller aus 13 Ländern, insgesamt 64.000 Besucher und 4.500 Tagungsteilnehmer. 

Johnsons Versprechen

Wenn Boris Johnson nicht mit dem Brexit beschäftigt ist, verspricht er 3,6 Milliarden Pfund für einen „Boost“ benachteiligter Städte. In seiner ersten großen Rede als Premierminister möchte Johnson damit zunächst 100 Städten beim Ausbau von Breitband und Infrastruktur helfen. Auch von einer neuen Hochgeschwindigkeits-Zugstrecke zwischen Leeds und Manchester war die Rede, durch die die Reisezeit von 50 Minuten auf unter 30 Minuten gekürzt würde. Gegner kritisieren, der Plan sei bereits fünf Jahre alt und würde jetzt nur aufgewärmt. 

Unser Lesetipp des Tages: Wie sich energieeffizientes Bauen lohnen kann​​​​​​​

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