Dienstag, 23. April 2019 – Morning Briefing

Bulgariens Bauwirtschaft ungebrochen – Sanierung am Flughafen Salzburg – Untersuchung zum Energiebedarf von Häusern

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Bulgarien: Weiter Wachstum vorausgesagt – Salzburg: 40 Millionen Euro Sanierung – München: Graue Energie nicht entscheidend

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Zitat des Tages:

„Der Der Fachkräftemangel macht es natürlich nicht einfacher, gute Projektteams zusammenzustellen. Im Grunde schaffen wir es aber immer, einen sehr gut qualifizierten Mitarbeiter für eine offene Position zu bekommen. Es dauert nur länger als früher, und der Aufwand ist deutlich größer.“

Bernd Hautz, Personalleiter beim mittelständischen Bauunternehmen Wolff & Müller mit Sitz in Stuttgart-Zuffenhausen.

Bulgarien weiter stark

Seit Ende 2016 etwa befindet sich die bulgarische Bauwirtschaft im Wachstum. 2017 wurde der Aufwärtstrend durch viele Privatinvestitionen beschleunigt, laut der Kammer der bulgarischen Bauunternehmen wachsen auch die ausländischen Investitionen. Sowohl im Hoch- als auch Tiefbau ist die Konjunktur weiterhin stark, allerdings gibt es auch Bauverzögerungen und Uneinigkeiten bei öffentlichen Vergaben. Es wird mit einem Investitionsplus von 4,5 Prozent für 2019 gerechnet, etwa die Hälfte des Vorjahresplus.

Flughafen Salzburg saniert

40 Millionen Euro kostet die Generalsanierung der Start- und Landepiste des Flughafens Salzburg. Die Sanierung läuft ab kommendem Mittwoch bis zum 28. Mai – für diesen Zeitraum wird der Flughafen gesperrt sein. In den Kosten ist dieser Ausfall schon miteingerechnet. In ihren Maßen ändert sich die Piste nicht. Für die Studie wurden fünf Wandtypen untersucht, zwei aus Holz und drei aus verschiedenen Mauersteinen. Die Forscher wollen aber nicht einen Baustoff mehr empfehlen als einen anderen.

Kein Baustoff besser als der andere

Laut einer Untersuchung des Forschungsinstituts für Wärmeschutz in München ist immer noch der Primärenergiebedarf während der Nutzungsphase entscheidend für die Energiebilanz eines Einfamilienhauses. Der Anteil der Primärenergie an der Energiebilanz sei viel höher als die graue Energie und nehme außerdem laufend zu.  

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