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Büroimmobilien – Covivio übernimmt Godewind

Eine Millionenübernahme im dreistelligen Millionenbereich. Alle Details lesen Sie hier.

Büros Unternehmen Immobilienwirtschaft Covivio

Knapp zwei Jahre nach dem Start wird der Bürovermieter Godewind Immobilien für bis zu 696 Millionen Euro nach Frankreich verkauft. Der Immobilienriese Covivio aus Metz gab am Donnerstag ein Übernahmeangebot über 6,40 Euro je Aktie für das Frankfurter Unternehmen ab, wie beide Seiten mitteilten.

Rund 35 Prozent der Anteile hat sich Covivio schon gesichert, vor allem von den beiden Initiatoren von Godewind, Vorstandschef Stavros Efremidis und Aufsichtsrat Karl Ehlerding. Die Offerte liegt 15 Prozent über dem Schlusskurs der Godewind-Aktie. Die Franzosen wollen Godewind nach der Übernahme von der Börse nehmen.

Der wichtigste Aktionär von Covivio ist der italienische Milliardär Leonardo del Vecchio, Gründer des Brillenherstellers Luxottica, der nach Refinitiv-Daten 25,2 Prozent hält.

Efremidis und Ehlerding waren im April 2018 einen ungewöhnlichen Schritt gegangen und hatten 375 Millionen Euro an der Börse eingesammelt, um ein neues Unternehmen für Gewerbeimmobilien mit Leben zu füllen. Die Aktien wurden damals für je vier Euro verkauft. Heute gehören Godewind zehn Immobilien im Wert von 1,1 Milliarden Euro. Efremidis und Ehlerding hatten zuvor schon bei der Wiederbelebung von WCM als Immobilieninvestor zusammengearbeitet.

Covivio hält nach eigenen Angaben ein mehr als 24 Milliarden Euro schweres Immobilien-Portfolio. An der Börse ist der Konzern fast zehn Milliarden Euro wert. In Deutschland ist Covivio unter anderem mit Hotels und als Vermieter ehemaliger Werkswohnungen von ThyssenKrupp vertreten. (apa/red)

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