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BIM-Zukunftsreise nach Skandinavien mit der WKO

Das finnische und das schwedische Außenwirtschaftszentrum organisieren gemeinsam eine Reise in einen Teil Europas, in dem BIM schon selbstverständlich ist.

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Das BIM - Building Information Modelling, also die Gebäudedatenmodellierung, ist de facto DER zukünftige Standard für die Baubranche. In Nordeuropa hat diese Zukunft schon begonnen. Alle nennenswerten Bauprojekte werden bereits mit Hilfe dieser Technik umgesetzt. Darum organisieren die AußenwirtschaftsCenter der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA eine Reise für innovationssensible österreichische Unternehmen nach Helsinki und Stockholm.  In Abstimmung mit derPlattform 4.0 ist ein Programm zustande gekommen, bei dem es Treffen mit Unternehmen und Fachleuten geben wird, die dieses System schon jetzt jeden Tag anwenden und ihre konkreten Erfahrungen teilen können.
Die schwedische, wie auch finnische Bauwirtschaft ist stark von wenigen Großunternehmen (Skanska, YIT, NCC, Lemminkäinen, SRV) beherrscht, für welche Mittelbetriebe als Subunternehmer tätig sind. Die Großunternehmen benutzen für Planung und Umsetzung größerer Projekte durchwegs BIM. Aktuell werden meist 5D-Modelle benutzt und Architektenbüros früh in die Planung einbezogen.
 
In den nächsten Jahren sind im Ballungszentrum um Helsinki sowie in Tampere, Turku und Oulu eine Reihe von neuen Stadtteilen für 10.000 – 60.000 Einwohner geplant, was zum verstärkten Einsatz von BIM führen wird.
 
Auch in Schweden werden im Prinzip fast alle Projektierungen  mit BIM gemacht. U.a. gilt das Krankenhaus „Nya Karolinska Solna“ (das „AKH“ Stockholms) als ein Musterprojekt für die Nutzung von BIM-Methoden. Auch für das prominente Infrastrukturprojekt „Verkehrsknoten Slussen“ in Stockholm wird BIM im großen Maße eingesetzt.
 
Ferner spielt Finnland eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von CityGML (City Geographic Markup Language), ein europaweiter Standard für die Darstellung, Speicherung und Informationsübermittlung von 3D-Stadtmodellen. Die Arbeit wird durch die Systeme BIM und GIS unterstützt. In der Hauptstadtregion werden bereits Pilotprojekte geführt, z.B. MapGets und CityPlanner Online.
 
Die Option der EU-Richtlinie über die öffentliche Auftragsvergabe 2014/24/EU, die Verwendung von BIM im Rahmen der öffentlichen Auftragsvergabe für Werkverträge sowie Designwettbewerbe gesetzlich vorzuschreiben, wurde von Finnland bereits umgesetzt. 

Den FOLDER mit weiteren Informationen finden Sie links zum Download.
Nähere Infos ansonsten: stockholm@wko.at  

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