Österreich

BIG mit starkem EBIT wieder auf Normalpfad

Nach einer starken Abwertung ihres Konzern-Portfolios ist man wieder auf Kurs.

BIG Immobilien Österreich Bilanz

Im Frühjahr 2018 gab es infolge einer gesetzlichen Änderung eine starke Abwertung des BIG-Portfolios, jetzt ist alles wieder im grünen Bereich. Bis Juni stieg der Wert ihrer Immobilien leicht. Das Betriebsergebnis (EBIT) wuchs auf 508 Mio. Euro, nach 44 Mio. Verlust vor einem Jahr und 455 Mio. Euro Gewinn im ersten Halbjahr 2017.

Der positive EBIT-Effekt resultierte vor allem aus der 2018 nötigen Abwertung des Gesamtportfolios wegen der Abänderung des Bundesimmobiliengesetzes im Mai (-450 Mio. Euro), was zu einer zeitverzögerten Realisierung der Mieten-Indexierungen führen wird und 2018 sowohl das Halbjahres- als auch das Jahresergebnis belastet hat. Zudem kam es zu einer Portfolio-Wertsteigerung von 95 Mio. Euro aufgrund der allgemeinen Marktentwicklung von Liegenschaften in guten Lagen, erklärte die BIG am Freitag.

Der Marktwert der BIG-Immobilien wuchs bis Ende Juni auf 12,8 Mrd. Euro an, Ende 2018 waren es 12,5 Mrd. Euro gewesen. Die vermietbaren Flächen stiegen im Halbjahr leicht von 7,1 auf 7,2 Mio. m2, geht aus dem Bericht hervor. Die Umsatzerlöse erhöhten sich auf 545 (538) Mio. Euro, davon die Mieterlöse auf 439 (428) Mio. Euro. Der Periodengewinn betrug 358 (nach -49) Mio. Euro. Ins Anlagevermögen wurden 220 (185) Mio. Euro investiert, in die Instandhaltung hat man 45 (40) Mio. Euro gesteckt.

Anfang 2019 ist die BIG in die neue Staatsholding ÖBAG (Österreichische Beteiligungs AG) - die frühere ÖIAG - übertragen worden. Davor ressortierte sie direkt zum Finanzministerium. Samt BIG repräsentierte die ÖBAG zum Start 20 Mrd. Euro Portfoliowert. (APA)

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