25. Juli 2018 – Morning Briefing

Berliner Bauhauptgewerbe floriert – Kleine Häuser als Trend – Riesenstreit über Bagger

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Berlin: Bauhauptgewerbe zeigt sattes Plus gegenüber Vorjahr – Österreich: Tiny Houses größer als anderswo – Schweiz: Suva will Schnellwechsler bei Baggern verbieten

morning briefing

Zitat des Tages:

„Auf einem guten Boden kann man einen guten Bau aufführen, und der beste Boden und Baugrund auf Erden ist das Geld.“

Miguel de Cervantes Saavedra, spanischer Schriftsteller (1547 - 1616)

Berliner Bauhauptgewerbe floriert

Ein sattes Umsatzplus von 16,7 Prozent auf gut 264 Millionen Euro meldet das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg für das Berliner Bauhauptgewerbe. Sowohl Hoch- als auch Tiefbau zogen gegenüber dem Mai des Vorjahres stark an. Der sonstige Tiefbau sank allerdings um 21,6 Prozent.

Kleine Häuser als Trend

Laut der Tageszeitung Die Presse ist der Trend zum Tiny House mittlerweile auch in Österreich bemerkbar. Demnach werden nicht nur Wohnungen in den Ballungsräumen kleiner, sondern auch schon Einfamilienhäuser. Als Tiny Houses gelten Besitztümer von maximal 40 Quadratmetern, in Österreich läge der Trend aber eher noch bei 70 Quadratmetern, so Michaela Maresch vom Grazer Modulhausunternehmen Commod Haus.

Riesenstreit über Bagger

Der Unfallversicherer Suva und Vertreter der Baumaschinenwirtschaft streiten derzeit heftig über Schnellwechsler bei Baggern. Mittels dieser können Baggerführer die Schaufeln wechseln, ohne dafür die Fahrerkabine verlassen zu müssen. Die Suva will diese Vorrichtung nun verbieten. In den letzten sechs Jahren kam es zu drei Todesfällen, da Schaufeln herunterfielen. Der Streit liegt nun dem Bundesverwaltungsgericht vor.

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