Coronakrise

Baustellen: Weiterhin keine einheitliche Regelung

Das Gipfeltreffen zwischen Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und der Gewerkschaft Bau-Holz brachte vorerst keine Einigung. Über weitere Schritte wurde Stillschweigen vereinbart.

Bauwirtschaft Coronavirus

Für die Baustellen in Österreich gibt es zum Coronavirus-Ausbruch weiter keine klare Linie. Die bisherigen Regelungen blieben bis auf Weiteres aufrecht, bis zum Vorliegen einer Einigung, teilte die Gewerkschaft Bau-Holz am Montagabend nach einem Gipfeltreffen im Gesundheitsministerium mit. "Um eine rasche gemeinsame Lösung nicht zu gefährden, wurde Stillschweigen vereinbart", hieß es.

Das Gespräch mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) sei konstruktiv verlaufen. Zugeschalten worden seien Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und Arbeitsministerin Christine Aschbacher (beide ÖVP). Es seien weitere rasche Schritte vereinbart worden - welche das sind, blieb offen.

Die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) verwies darauf, dass die bisherige Regelungen, wie der 1-Meter-Sicherheitsabstand, weiterhin aufrecht seien. Dieser müsse sowohl in Firmenbussen wie auf Baustellen und in Betrieben eingehalten werden. "Bis zur klaren Regelung appelliere ich, die gesundheitlichen Interessen der Beschäftigten vor die wirtschaftlichen Interessen zu stellen", sagte GBH-Bundesvorsitzender Josef Muchitsch (SPÖ). Große Baufirmen wie die Strabag oder die Porr haben bereits von sich aus ihre Baustellen großteils stillgelegt. (APA/red)

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