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Baupreise im ersten Quartal in allen Sparten gestiegen

Die Gründe sind im Hoch- und im Straßenbau allerdings unterschiedlich.

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(Symbolfoto)

Bauen hat sich heuer im ersten Quartal spürbar verteuert. Die Preise im gesamten Hochbau sind gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3,1 Prozent gestiegen, gegenüber dem Vorquartal waren es 1,5 Prozent, wie aus den aktuellen Daten der Statistik Austria von heute, Freitag, hervorgeht.

Bei den beiden Hochbausparten Wohnhaus- und Siedlungsbau sowie sonstiger Hochbau kam es im Jahresabstand zu einer Teuerung von 3,2 bzw. 3,0 Prozent.

Weniger stark zugelegt haben die Preise im Hochbau mit einem Plus von 1,9 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2019 und von nur 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Der Straßenbau verteuerte sich heuer zwischen Jänner und März im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2,4 Prozent, der Brückenbau und der sonstige Tiefbau jeweils um 1,5 Prozent.

Die Preisanstiege im Hochbau sind den Statistikern zufolge vor allem auf Bauleistungen wie Bauspenglerarbeiten, Gas- und Wasserinstallationen sowie Wärmebereitstellung für Heizung und Wärmeverteilung zurückzuführen.

Im Straßen- und Brückenbau verteuerte sich vor allem die Leistungsgruppe "bituminöse Trag- und Deckschichten", was sich auch auf die Preise im sonstigen Tiefbau bei den Straßeninstandsetzungen auswirkte. Für weitere spürbare Preiserhöhungen seien im Straßenbau "Betondecken, zementstabilisierte Tragschichten", und im Brückenbau "Oberflächenschutz und Abdichtung von Beton" verantwortlich gewesen, so die Statistik Austria. Im sonstigen Tiefbau verteuerten sich vor allem "Fertigteilschächte gesamt". (APA)