Österreich

Bauarbeiter starten mit Rückenwind in KV-Verhandlungen

Zuletzt hat es in benachbarten Branchen Abschlüsse von 2,1 Prozent mehr Bruttolohn gegeben.

Österreich GBH Josef Muchitsch

Am kommenden Donnerstag (8.4.) startet die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) die Kollektivvertragsverhandlungen für die Bauindustrie und das Baugewerbe mit knapp 100.000 Beschäftigten. In den vergangenen Wochen hatten bereits das Baunebengewerbe, das Holzbau-Meistergewerbe und das Tischler/Holzgestalter-Gewerbe mit einem Lohnzuwachs von 2,1 Prozent abgeschlossen. Die meisten anderen Branchen hatten sich seit der Herbstlohnrunde 2020 auf ein Plus von rund 1,45 Prozent geeinigt. 

"Die Bauarbeiter halten unter schwierigsten Bedingungen gerade in der Krise die Wirtschaft am Laufen und sind der Konjunkturmotor und Stütze gegen eine noch größere Arbeitslosigkeit. Die Bauarbeiter leisten schwerste Arbeit unter verschärften Arbeitsbedingungen – das muss belohnt werden. Das weiß auch die Arbeitgeberseite", macht Josef Muchitsch als Verhandlungsleiter auf Arbeitnehmerseite heute in einer Aussendung schon einmal Druck. (APA)