Messen

BAU und Expo-Real – so ist der Stand

Der Österreich-Geschäftsführer des Messeveranstalters zur Situation bei den Leitmessen der Bau- und Immobilienbranche im Zeichen von Corona.

Während die Expo-Real (14./15.10.) nach Beiratsbeschluss auf ein hybrides Format umstellte (bestehend aus einer Konferenz im ICM München sowie einer zeitgleichen digitalen Ausgabe), sieht sich die BAU trotz einiger Absagen (z.B. Schüco, Xella, Velux, BMI-Group) mit ihrem Jänner-Termin (11.-16.) gut auf Kurs.

80 Prozent der verfügbaren Ausstellungsfläche, das sind rund 100.000 m² Netto, sind bereits vergeben. Das entspricht dem Niveau wie vor zwei Jahren. Etwa ein Drittel der Ausstellungsfläche wurde von internationalen Ausstellern gebucht. Besonders hoch ist die Nachfrage aktuell aus Belgien und Polen, aber auch aus von Corona besonders stark betroffenen Ländern wie Italien und Spanien. Angesichts dieses Buchungsstandes geht die Messleitung davon aus, wieder alle 18 Messehallen belegen zu können.

Ein 15prozentiger Corona-Bonus auf den Beteiligungspreis soll außerdem den Ausstellern bei der Besucherwerbung helfen.

Stefan Reschke, Geschäftsführer des Messe-München-Repräsentanten Maya in Wien: „„Aus österreichischer Sicht zeigt sich der Anmeldestand zur BAU 2021 stabil, sogar mit leichtem Wachstum auf der Ausstellerseite. Natürlich gab es ein paar Absagen, aber genau dadurch haben wir tolle neue Unternehmen platzieren können. Der größte Teil der Aussteller von 2019 ist wieder dabei. Man hat vor allem gemerkt, dass der direkte persönliche Kundenkontakt auf Fachmessen durch kein wie immer geartetes digitales Medium ersetzt werden kann. Die BAU ist die internationale Kontaktplattform für unsere Kunden und garantiert hohe Besucherqualität. Das Vertrauen in die professionelle Durchführung der Messe ist zweifelsfrei vorhanden.“

Verwandte tecfindr-Einträge