Fotostrecke

Barrierefreiheit als Herausforderung

Der österreichische Architekturwettbewerb für den Holz- und Leichtbau von Bau.Genial zeigt Lösungen für bedarfsgerechtes Wohnen in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen.

Österreich
Bild 1 von 13
© Paul Ott Das Architekten-Team rund um Arch. DI Dieter Wissounig erhielt einen der drei Hauptpreise. Beim Pflegeheim Peter Rosegger zeigt er, wie ein bedarfsgerechtes Tageslichtkonzept umgesetzt wird.
Tipp: Benutzen Sie die linke bzw. rechte Pfeil-Taste Ihrer Tastatur um durch die Fotostrecke zu navigieren.
© Paul Ott
Das Architekten-Team rund um Arch. DI Dieter Wissounig erhielt einen der drei Hauptpreise. Beim Pflegeheim Peter Rosegger zeigt er, wie ein bedarfsgerechtes Tageslichtkonzept umgesetzt wird.
© Paul Ott
Während das Projekt „Peter Rosegger“ in Holzriegelbauweise mit Brettsperrholz umgesetzt wurde, wählte Wissounig beim Projekt „Erika Horn“ eine Mischbauweise. Das zweigeschoßige Gebäude in Andritz wurde ebenfalls nach dem Hausgemeinschaftsmodell geplant und ist hell und lichtdurchflutet. Holz wurde für die Außenwände, die Fassaden und die Oberflächen eingesetzt.
© Stefan Zenzmaier
Arch. DI Simon Speigner von SPS Architekten hat mit dem Seniorenwohnaus in Hallein eine neue Heimat für betagte Menschen geschaffen.
© Stefan Zenzmaier
Der serielle Charakter der modularen Holzbauweise überzeugte den Bauherrn – und auch die Jury. Aufgrund des hohen Vorfertigungsgrades und der daraus resultierenden günstigeren und schnelleren Bauweise in Passivhausqualität erhält das Architekten-Team SPS den Preis für modulare konstruktive Systemlösungen
© Bstieler
Das Pflegezentrum Gurgltal in Imst ist ein Gemeinschaftsprojekt der Tiroler Gemeinden Imst, Tarrenz, Karres, Karrösten, Mils und Imsterberg. Es ist das erste Wohn- und Pflegeheim in Tirol, das nach dem Hausgemeinschaftsmodell errichtet wurde. Die Arbeitsgemeinschaft Moser-Kleon-Moser rund um den Architekten DI Bruno Moser hat die urbane Herausforderung vorbildlich gelöst.
© Oberwalder
Das Seniorenwohnhaus Sankt Cyriak in Pfarrwerfen, das vom Architekten Gerhard Mitterberger geplant wurde, prägt straßenseitig das Stadtbild durch den hohen Einsatz von Holz in der Fassade. Zum nördlichen Grünraum hin fügt sich der Neubau in die umgebende Baustruktur der Dorfrandlage ein. Offene und freundliche Räume wirken einladend, das Farbkonzept der Wände erleichtert Bewohnern die Orientierung im Gebäude.
© Lotterberger-Messner-Architekten
Das Hilde Umdasch Haus ist eine betreute Wohngemeinschaft für schwer erkrankte Kinder und Jugendliche mit einer lebensverkürzenden Diagnose. Bewusst wurde darauf Wert gelegt, natürliche Materialien wie Holz, Naturstein und Kautschuk einzusetzen. Bei allen Notwendigkeiten einer pflegerischen Infrastruktur wird auf eine wohnliche Umgebung viel Wert gelegt.
© Salzgeber
Zwei Schwestern im Alter von 92 und 95 Jahren bauten einen Altbau aus den 1960er-Jahren altersgerecht und barrierefrei um. Der Zubau für Wohn- und Nebenräume wurde dabei mit dem bestehenden Gebäude verbunden. Der hohe Vorfertigungsgrad des Holzleichtbaus war für eine schnelle Bauabwicklung wichtig, die Holzoberflächen erfüllen den Wunsch nach Behaglichkeit.
© Cathrine Stukhard
„Elfenhain“ ist ein Neubau zweier Wohngruppen für voll-betreutes Wohnen. Hier arbeiten 41 Menschen mit besonderen Bedürfnissen in der Tagesstätte, und acht Menschen wohnen am Standort. Ebenfalls gibt es einen Festsaal und vier Werkstätten am Gelände: eine Gärtnerei, eine Weberei, eine Kerzenwerkstatt und eine Holzwerkstatt.
© Putzer
Das Pensionistenwohnheim Türnitz umfasst einen dreigeschoßigen unterkellerten Neubau, der in zwei gleichartige Trakte gegliedert ist. Der bestehende Altbau wurde durch einen Teilabbruch verkleinert. Insgesamt finden hier 45 Bewohner ein Zuhause. Für die Fassade wurden Lärchenholzschindeln und Kupfer eingesetzt. Die beiden Materialien zeichnen sich durch Langlebigkeit und Wartungsfreiheit aus.
© Wolfstudios
In Traun/OÖ wurde eine Krabbelstube samt Eltern-Kind-Zentrum mit insgesamt vier Gruppen nach den modernsten ökologischen Gesichtspunkten errichtet. Die Möglichkeit einer Erweiterung auf sechs Gruppen wurde bei der Planung berücksichtigt. Der große Holzmaterialeinsatz (ca. 200 m3) macht dieses Projekt zu einem besonderen (Holz-)Juwel.
© Herzenberger
Ziel beim Kindergarten SolarCity Linz war das Schaffen eines größtmöglichen Erlebnisraums für Kinder und Betreuer, der durch die Kombination aus dem klar gegliederten Raumprogramm und der Topographie der Dachlandschaft spannende Situationen entstehen lässt. Der Kindergarten ist als reiner Holzbau in Niedrigstenergiebauweise konzipiert. Alle Gruppenräume sind nach Süden ausgerichtet um größtmögliche solare Erträge und eine optimale natürliche Belichtung zu ermöglichen.
© ATOS Architekten
Die Erweiterung der Zahnarzt-Ordination in Kritzendorf mit viel Holzeinsatz erfolgte in ökologischer Passivhausqualität. Natürliche Anstriche und viel Tageslicht sorgen bei den Patienten für ein angenehmes Wohlfühlklima. Im Sinne des nachhaltigen Handelns soll so eine bestmögliche Behandlung in einem idealen Arbeitsumfeld ermöglicht werden.