Freitag, 14. Februar 2020 – Morning Briefing

Austria Center Wien anders als geplant – Was zu Airbnb-Vermietung führt – Zu wenige Büros in Deutschland

Das Wichtigste des Tages in Kürze. Wien: Austria Center in Donaustadt bekommt kein Segeldach – International: Studie durchleuchtet Airbnb-Vermietungen – Deutschland: Keine gesunde Angebotsreserve

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Video des Tages:

Wie sich der Wiener Karlsplatz über 2.000 Jahre hinweg entwickelte, ist eine wirklich spannende Geschichtsstunde. Was passierte mit dem Wienfluss, seit wann heißt es überhaupt „Karlsplatz“ und vieles mehr – nicht nur über diesen Ort, sondern auch über Wien – erfahren Interessierte in diesem gut gemachten Video.

https://youtu.be/_5a7ia1ZEk0

Wind aus dem Segel

Für das Austria Center in der Wiener Donaustadt waren eigentlich Dachwölbungen geplant gewesen – zumindest laut der Präsentation vor zwei Jahren. Der Umbau ist hier seit letztem Jahr in Gange, in mehreren Medien wird der sich bereits präsentierende neue Look nun aber mit einer Lagerhalle verglichen. Konkret sind damit eine neu gebaute Halle und ein überdachter Vorplatz gemeint. Als Grund für die Planabweichungen werden Kostengründe genannt. Das Bauprojekt wird mit 32 Millionen Euro beziffert. Obwohl es nun kein Segeldach geben wird, soll der Name „Donausegel“ bestehen bleiben.

Die Airbnb-Psychologie

Laut einer neuen Studie des Journal of Economic Psychology sind für Mieter mehrere Kriterien ausschlaggebend, ob sie gewillt sind, für eine Airbnb-Unterkunft mehr zu bezahlen. Ausschlaggebend sind demnach: das Lächeln und die Attraktivität des Vermieters, die Durchschnittsmiete in der jeweiligen Region, wie die Schlafzimmer aussehen und bisherige Bewertungen.

Wise men say…

In Deutschland warnt der Rat der Immobilienweisen, dass der Bedarf an Büros und Logistikimmobilien immer schwerer gedeckt werden kann. Hier ergibt das Frühjahrsgutachten, dass besonders in Berlin und München der Markt mit 1,3 Prozent, respektive 1,4 Prozent Leerstand keine „gesunde“ Angebotsreserve mehr habe. 2019 wurde ein neuer Investitionsrekord in deutsche Wirtschaftsimmobilien seit Aufzeichnungsbeginn registriert – 72,6 Milliarden Euro, was einem Plus von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Unser Lesetipp des Tages: Hassliebe Logistikimmobilien – warum sie gebraucht und trotzdem bekämpft werden

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