Österreich

Asfinag vergibt Brücken-Baulos für S7 an Kärntner Firma

Dabei wird auch eine spezielle Baumethode erstmals bei der Asfinag angewendet.

ASFINAG S7 Infrastruktur Brücken Andreas Fromm

Asfinag Bau-Geschäftsführer Andreas Fromm.

Ein Baulos zur Errichtung der oststeirischen Fürstenfelder Schnellstraße (S7) wurde von der Asfinag an das Kärntner Unternehmen Kostmann GmbH aus St. Andrä (Bezirk Wolfsberg) vergeben. Die Firma wird ab Jänner 2019 zwei sogenannte Klappbrücken errichten. Die 127 beziehungsweise 106 Meter langen Bauteile überspannen künftig die Lafnitz und den Lahnbach. Die Auftragshöhe beträgt 17,3 Millionen Euro.

Die Fertigstellung der Brücken ist im August 2021 geplant. Laut Asfinag werde die Baumethode erstmals in ihrem Zuständigkeitsbereich angewendet. Klappbrücken werden vorgefertigt angeliefert und dann von einem Mittelpfeiler aus aufgeklappt. Asfinag-Geschäftsführer Andreas Fromm sprach von mehreren Vorteilen: "Die Errichtung selbst ist äußerst umweltschonend und auch die Wartung dieser Brücken ist mit weniger Aufwand verbunden."

Die 28 Kilometer lange Schnellstraße S7 wird nach ihrer geplanten Fertigstellung 2023 von der A2 in der Oststeiermark bis nach Heiligenkreuz im Burgenland führen. Die Kosten für die gesamte Schnellstraße belaufen sich auf knapp 700 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Sonntag in einer Aussendung mitteilte. Rund eineinhalb Jahrzehnte lang war die Fürstenfelder Schnellstraße in Planung. Der Baustart war ursprünglich für 2007 vorgesehen, doch Einsprüche bei der Umweltverträglichkeitsprüfung und beim Wasserrecht haben die Arbeiten verzögert. (APA)

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