Österreich

ARE und Signa legen Grundstein für Vienna Twentytwo

In der Donaustadt entsteht eines der städtebaulich bedeutendsten Großprojekte Wiens.

ARE Signa Österreich Städtebau Hans-Peter Weiss Christoph Stadlhuber

ARE-Geschäftsführer Hans-Peter Weiss, Peter Hanke (Stadtrat für Finanzen, Wirtschaft, Digitalisierung und Internationales), Christoph Stadlhuber (Geschäftsführer Signa) und Karl Gasta (Bezirksvorsteher-Stellvertreter Donaustadt) (v.l.n.r.)

Der Startschuss für den Bau des neuen Stadtteils ist bereits im Februar 2019 gefallen. Seitdem wird an einem der städtebaulich bedeutendsten Großprojekte Wiens gearbeitet. Entwickelt wird die Liegenschaft von den beiden Joint Venture Partnern ARE Development und Signa.

"Mit dem Ensemble VIENNA TWENTYTWO setzen wir gemeinsam mit unserem Partner eines der größten städtebaulichen Projekte Wiens an einem zentralen Knotenpunkt im Norden der Stadt um. Es wird einen breiten Nutzungsmix aus Wohnungen, Büros, Gastronomie, Hotellerie sowie Nahversorgung bieten und punktet durch seine ideale Ver- kehrsanbindung sowie Nähe zu attraktiven Naherholungsgebieten wie die Alte Donau, Donauinsel und Donaupark. Läuft alles plangemäß, wird das von Delugan Meissl Associated Architects entworfene Projekt mit seinem unverwechselbaren Look und markanter Skyline Ende 2023 fertiggestellt", sagt ARE Geschäftsführer Hans-Peter Weiss.

© k18, SIGNA, ARE Development

„Die Herausforderung bei modernen, innerstädtischen Quartieren liegt darin, eine neue urbane Lebensqualität zu schaffen. Wichtig sind dabei kurze Wege und eine gute Kombination unterschiedlicher Nutzungsqualitäten. VIENNA TWENTYTWO knüpft an diesen Gedanken an und bietet zahlreiche Möglichkeiten, Arbeit und Alltag, Busi- ness und Freizeit harmonisch miteinander zu verbinden. Die anspruchsvolle Ausführung, die ausgezeichnete Verkehrsanbindung und die ideale Einbettung in den leben- digen und stetig wachsenden 22. Bezirk gehören zu den zahlreichen Vorzügen dieses spannenden Developments“, so Christoph Stadlhuber, Geschäftsführer Signa.

© k18, SIGNA, ARE Development

Das moderne Ensemble, das von Delugan Meissl Associated Architects geplant wurde, besteht aus insgesamt sechs Bauteilen und einer verbindenden Erdgeschosszone an einem zentralen Knotenpunkt im Norden Wiens. Es verfügt über einen breiten Nutzungsmix aus Wohnen, Büro, Hotel, Gastronomie und bedarfsorientierter Nahversor- gung. Das Projekt, das gegenüber dem Donau Zentrum und dem Donau Plex sowie der Erste Bank Arena liegt, weist eine Gesamtgrundfläche von 15.000 m2 auf. Nach Fertigstellung werden die Baukörper eine Höhe von 27 Meter bis 155 Meter erreichen. Den Nutzerinnen und Nutzern stehen in Zukunft insgesamt 600 Wohnungen – in Miete sowie auch in Eigentum – zur Verfügung.

© k18, SIGNA, ARE Development

Die Wiener City ist per Pkw oder den öffentlichen Verkehrsmitteln in 10 min, der Hauptbahnbahnhof in 20 min und der Wiener Airport in ca. 30 min erreichbar. Das gesamte Quartier ist verkehrsfrei konzipiert, was die Lebensqualität zusätzlich steigert. Die direkte Lage an der U1 Station Kagran und nahe der Kreuzung Wagramer- und Donaustraße ist ebenfalls ein wesentlicher Vorzug des Projekts.

Auch in Hinblick auf Nachhaltigkeit kann das Projekt punkten. Das Energiesystem von VIENNA TWENTYTWO ist darauf ausgerichtet, so wenig Ressourcen wie möglich zu verbrauchen. Eine Bauteilkühlung sowie die Nutzung von Grundwasser-Wärme tragen wesentlich zur hohen Umweltfreundlichkeit des Projekts bei. VIENNA TWENTYTWO hält bereits ein Vorzertifikat für die Quartierzertifizierung von ÖGNI in Gold. Für das Bürogebäude wird eine LEED Zertifizierung angestrebt.

Die Tiefbauarbeiten und der ca. 12,5 Meter tiefe Aushub auf dem insgesamt 15.000 Quadratmeter umfassenden Projektareal ist bereits abgeschlossen. In Kürze starten die Baumeisterarbeiten, bei denen zuerst die Garage des VIENNA TWENTYTWO mit insgesamt 500 Stellplätzen gebaut wird. Im Sommer 2020 startet der oberirdische Bau des Großprojekts, das nach Fertigstellung insgesamt 116.500 Quadratmeter Bruttogeschossfläche umfassen wird. Dabei wird zeitgleich an vier Bauteilen gearbeitet zu denen ein 110 Meter hoher Wohnturm, ein Hotel, Apartments sowie ein Bürohaus zählen. Im zweiten Bauabschnitt, der ein Jahr später startet, folgen ein gemischt genutztes Wohn- und Bürohochhaus mit rund 155 Metern sowie ein einzelnes Bürohaus. Die Gesamtprojektfertigstellung ist für 2023 geplant.

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