Montag, 11. Februar 2019 – Morning Briefing

Architekt Sobek über Rezyklate – Flughafen München plant für John-F.-Kennedy und Newark Airports – Morandi-Brücke langsam abgebaut – Platter für Airbnb-Registrierungspflicht in Tirol

Das Wichtigste des Tages in Kürze. München/New York: Flughafen München plant und betreibt Terminals in New York – Italien: Erstes großes Teilstück der Morandi-Brücke abgetragen – Tirol: Platter wartet nicht auf Bund mit Airbnb- Registrierungspflicht

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Zitat des Tages:

„Wir müssen die gebaute Welt als Rohstofflager betrachten.“

Werner Sobek, deutscher Bauingenieur und Architekt, Begründer der Experimentier-Wohneinheit Urban Mining and Recycling. Laut Sobek reichen die globalen Ressourcen selbst mit Sparsamkeit und Recycling nicht langfristig für die Menschheit aus – es brauche vielmehr Rezyklate. 

Von München nach New York

Alles neu heißt es bald auf den Flughäfen John-F.-Kennedy und Newark im Großraum New York City – neue Terminals sollen gebaut werden und alte ersetzen. Mit dabei bei der Planung: der Flughafen München, über seine Auslandstocher Munich Airport International. Später soll München auch die neuen Terminals betreiben – es wäre der erste ausländische Betrieb.

Langes Ende

Sechs Monate ist der Einsturz der Morandi-Brücke in Genua bereits her, nun wurde das erste große Teilstück der alten Brücke bei Abrissarbeiten demontiert. Das Stück war 36 Meter lang, 18 Meter breit und knapp 1.000 Tonnen schwer – so wurde auch bereits Freitag mit der Abtrennung begonnen und die Nacht durchgearbeitet, bis Samstagabend das Teilstück endlich am Boden ankam. Alleine das Herablassen über 48 Meter dauerte zehn Stunden. Nun wird weiter abgetragen und die Brückenpfeiler schließlich gesprengt. In einem halben Jahr etwa soll der Abriss fertig sein.

Registriert vermieten

Tirols Landeshauptmann Günther Platter von der ÖVP will eine Registrierungspflicht für Airbnb und alle anderen touristischen Vermieter. Dafür wolle er nicht auf eine bundesweite gesetzliche Regelung warten. Es gebe eine „negative Entwicklung“ in Tirol, so Platter gegenüber der Tiroler Tageszeitung, gegen die „konkrete Schritte“ gesetzt werden müssten. Der Verfassungsdienst prüft derzeit die vorgesehenen Regelungen, im Juni könnte es einen Beschluss im Landtag geben.

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