Österreich

Aluschlackendeponie Wr. Neustadt: Porr/Strabag-Revision zurückgewiesen

Lesen Sie, warum sich das Gegenkonsortium letztlich durchgesetzt hat.

Porr Strabag Umwelt Recycling Österreich

Der Verwaltungsgerichtshof hat die Revision der Bietergemeinschaft bestehend aus Porr Umwelttechnik GmbH und Strabag AG gegen die Vergabeentscheidung der BALSA (Bundesaltlastensanierungsges.m.b.H.) für die Sanierung der Aluschlackendeponie N6 zurückgewiesen. Damit ist der Rechtsweg endgültig ausgeschöpft. Schon im Dezember 2017 hatte das Bundesverwaltungsgericht die Klagen der unterlegenen Bieter gegen den Zuschlag an ein Konsortium aus den Unternehmen Wilhelm Geiger Gesellschaft m.b.H., Umweltschutz Ost GmbH und Huber Umweltmanagement GmbH abgewiesen.

Die Sanierungsarbeiten durch die ARGE Sanierung Altlast N6, bestehend aus den Unternehmen Wilhelm Geiger Gesellschaft m.b.H., Umweltschutz Ost GmbH und Huber Umweltmanagement GmbH haben bereits im Juli 2017 begonnen (die Klage beim VwgH hatte keine aufschiebende Wirkung). Die Gesamtprojektkosten betragen rund 210 Mio. Euro, die Projektdauer etwa acht Jahre. Die ARGE Sanierung Altlast N6 hat ein besonders innovatives Sanierungskonzept erarbeitet. Dieses beinhaltet unter anderem eine äußerst hohe und energiesparende Wiedergewinnung des Aluminiums aus der Aluschlacke, die in dieser Deponie abgelagert wurde.