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Allianz will Immobiliengeschäft in China ausbauen

Versicherungskonzern bringt Einkaufszentren-Fonds für China auf den Weg.

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Der deutsche Versicherungskonzern Allianz will ihr Immobiliengeschäft in China ausbauen und bringt dazu einen 635-Millionen-Euro schweren Fonds für Einkaufszentren in großen Städten auf den Weg. Der Versicherer setzt damit darauf, dass sich Luxus-Shoppingzentren gegen den zunehmend beliebten Internethandel behaupten und wachsen können.

"China wird zu einem der Top-Märkte für uns in Asien", sagte Rushabh Desai, bei der Allianz-Immobiliensparte zuständig für den asiatisch-pazifischen Raum, Reuters am Freitag. In den kommenden zwölf Monaten solle das Portfolio in China auf mehr als eine Milliarde Euro steigen, von etwa 760 Millionen Euro Ende 2017 und etwa 100 bis 150 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

Ausländische Investoren setzen damit weiterhin auf den chinesischen Immobilienmarkt, obwohl die Regierung in Peking mit verschärften Gesetzen gegen eine Blase vorgeht. Zudem kühlt sich das Wachstum in der Volksrepublik ab. Für das laufende Jahr hat sich die Regierung ein Wachstumsziel von 6,5 Prozent gesetzt - das wäre das kleinste Plus seit gut einem Vierteljahrhundert. (APA)