Österreich

AIT mit "solider Bilanz" und neuen Schwerpunkten

Das Austrian Institute of Technology setzt u.a. neu auf digital robuste Städte und Technologien für emissionsarmen Verkehr

AIT Österreich Nachhaltigkeit Digitalisierung

Das Austrian Institute of Technology (AIT) musste im Pandemie-Jahr 2020 zwar Rückgänge beim Ergebnis hinnehmen, könne aber dennoch bei gut gefüllten Auftragsbüchern eine "solide Bilanz" legen, wie das Institut am Mittwoch bekannt gab. In die Zukunft geht das AIT mit einer neuen Strategie und neuen Schwerpunkten - sowie mit einem neuen Aufsichtsrats-Chef, nachdem der bisherige Vorsitzende Hannes Androsch nach 14 Jahren in dieser Position ausscheidet.

Mit der neuen Strategie "Forschung und Innovation für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Position im digitalen Zeitalter" will das AIT an den von den Eigentümern (50,4 Prozent Bund und 49,6 Prozent Industrieunternehmen) vorgegebenen Themenfeldern wie Digitalisierung und Dekarbonisierung festhalten, aber in "ausgewählten Bereichen" wachsen, so der kaufmännische Geschäftsführer Anton Plimon bei einer Pressekonferenz. Das ist etwa unter dem Titel "Digital Resilient Cities" der Einsatz von Simulationsverfahren und Künstlicher Intelligenz (KI) im Bereich Stadtplanung inklusive Mobilitätsplanung.

Weitere Wachstumsfelder betreffen fortschrittliche Technologien für emissionsarmen Verkehr, wo es vor allem um elektrisch angetriebene Fahrzeuge geht, sowie nachhaltige Energiesysteme. Schließlich will man mit KI-basierter nachhaltiger Automation und Robotik die IT und User-Interfaces viel näher an den Menschen heranbringen und an ihn anpassen. (APA)