Digitalisierung Österreich

80%: "BIM wird sehr wichtig"

Österreichs Baubetriebe sehen BIM im Steigflug und haben auch klare Meinungen, in welchen Bereichen es am wichtigsten sein wird.

Von
Digitalisierung BIM BIM-Konferenz Österreich

Über 80 % der Befragten sind der Meinung, dass BIM in fünf Jahren von großer Relevanz sein wird, fast 84 % erachten die Technologie in zehn Jahren als „extrem“, „sehr“, bzw. „eher wichtig“.

Das aktuelle BIM-Barometer von www.ausschreibung.at zeigt beim Thema BIM noch Aufholbedarf - die Betriebe sehen drei Jahre, bis das Thema voll da ist. Sicherere Planung und die Vernetzung der einzelnen Gewerke ist das Thema der Zukunft. Wer jetzt aufspringt, hat garantiert einen Vorsprung.

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Die Website www.ausschreibung.at hat in einer Umfrage für das Baubarometer der INFO-TECHNO Baudatenbank für SOLID erhoben, welche Bedeutung das Building Information Modeling für Unternehmen aus dem Bauhaupt- und Baunebengewerbe, für Planer und Architekten hat. Dabei zeigen sich zwei ziemlich genau gleich große Welten: In 50 Prozent der Betriebe ist BIM innerhalb der letzten sechs Monate bis zwei Jahre zu einem relevanten Thema geworden (knapp unter 19 % seit mehr als zwei Jahren, rund 21 % haben sich in den letzten 24 Monaten zum ersten Mal damit befasst, in 10,7 % der Betriebe ist BIM während der letzten sechs Monate zum Thema geworden).

Auf der anderen Seite: Über 48 % der insgesamt 531 befragten Unternehmen haben sich bis heute noch nie mit BIM beschäftigt. Es ist aber nicht so, dass die heimische Bauwirtschaft BIM ablehnt. Eine überwiegende Mehrheit, nämlich über 80 %, ist nämlich der Meinung, dass BIM in fünf Jahren von großer Relevanz sein wird, fast 84 % erachten die Technologie in zehn Jahren als „extrem“, „sehr“, bzw. „eher wichtig“. Rund 69 % der befragten Unternehmen meinen, dass BIM schon in den nächsten drei Jahren an großer Bedeutung gewinnt. 

Und welche Teilbereiche von BIM sind es, die die heimische Bauwirtschaft im Besonderen – also „äußerst“, „sehr“ und „eher“ - interessiert? Für 81,6 % ist es die Planungssicherheit (Funktions-, Termin- und Kostentreue), für je rund 75 % sind es die Prozesstransparenz (Organisation, Vorfertigungsgrad, Logistik) und die Simulation und Analyse (Bauablauf, Kollision, Belichtung, Energieeffizienz, Klima, Akustik), die die neue Methode ermöglicht. Der Aspekt des Lebenszyklus (Betrieb, Instandhaltung, Um- und Rückbau, Dokumentation) wird von 73,4 % der Befragten als „äußerst“, „sehr“, bzw. „eher interessant“ eingeschätzt. Für knapp über 71 % ist das Projektmarketing (Projektkommunikation, Visualisierung, Zertifizierung) der für sie entscheidende Teilbereich von BIM.